Berchinger Literaturwoche

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Literarisches Speed Dating 2017

„Literarisches Speed Dating“

Freitag, 29. September, 19.30 Uhr im Kulturhaus Schhranne, Berching

Autoren stellen ihre Bücher vor.

Autoren stellen ihre Bücher vor. Jeder Autor hat dabei maximal sieben Minuten Zeit, dem Publikum sein Buch vorzustellen.

Autoren des literarischen Speed Dating 2017:

Walter Pölloth
Gedichte
Walter Pölloth aus Burgthann-Schwarzenbach schreibt in seiner Freizeit gern Gedichte
zu verschiedenen Themen und Impressionen. Ein Gedicht von ihm spricht vom „Open
Air“ musikalischer Naturtalente und lautet „Vogelstimmen“.


Sabine Eva Rädisch
“Brot und Bitterschokolade“
Gina liebt ihre Arbeit und ihre kleine Wohnung über den Dächern von Regensburg.
Doch plötzlich laufen ihre Schreibkurse nicht mehr und ihre Geschäftspartnerin will sie
aus der gemeinsamen Sprachschule werfen. Als Gina auf der Mariaorter Brücke dem
attraktiven Marvin und seinem schokobraunen Labrador begegnet, gerät sie endgültig aus dem Konzept.
Sabine Eva Rädisch wurde 1973 in Deggendorf geboren und verbrachte ihre Kindheit
auf einem Bauernhof mit Blick auf den Brotjacklriegel. Ihre erste Kurzgeschichte
konnte daher nur von einem Traktor handeln; sie erschien 1986 im Bayerischen
Landwirtschaftlichen Wochenblatt. Seitdem veröffentlichte Sabine Eva Rädisch
zahlreiche Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und Literaturzeitschriften,
studierte Bauingenieurwesen in Regensburg und ließ sich in Wien zur Schreibpädagogin ausbilden. Die Autorin lebt in Regensburg und leitet Kurse für biografisches und kreatives Schreiben.


Michael Kleinherne
„Die Aktion. Zwei Wochen im August«
Eine Gruppe politischer Aktivisten trifft sich in einem abgelegenen Landhaus in der
Provence, um eine Aktion vorzubereiten. Aufgrund von Streit, Eifersucht und der
besonderen Gruppendynamik verläuft es jedoch anders als geplant. Ihr Vorhaben
läuft aus dem Ruder.Ein Roman über Ideale und politischen Mut, über persönliche
Befindlichkeiten und Krisen, über Gewalt und Extremismus.
Michael Kleinherne, 1964 in Westfalen geboren, lebt in Bayern. Er arbeitet dort - nach
Promotion und Auslandsaufenthalten - als freier Autor und Journalist sowie als Dozent
für Kreatives Schreiben und Englisch. 2002 erhielt er den Reportagepreis der
Akademie der Bayerischen Presse in München. An der Universität Eichstätt-Ingolstadt
leitet er das jährliche Festival LiteraPur. 2012 erschien sein Kurzgeschichtenband
Drehpause, 2014 die Novelle Daniel. Verschiedene Kurzgeschichten sind in
unterschiedlichen Anthologien veröffentlicht worden. 2015 war er auf Einladung der
University of Dallas Gastautor am Dallas Goethe Center.


Herbert Franke
Aus Berching
Die Sage vom Berchinger Hecht in Gedichtform


Ursula Schmid-Spreer
"Bekenntnis mit Folgen"
Der Studiendirektor erklärt seine blauen Flecke mit Sport, den er betreibt. Ein
Schüler, den er in Mathematik fördert, findet heraus, was dahinter steckt. Und nicht
nur dies - er findet noch weit mehr. Da der Junge nierenkrank ist, kommt er auf eine
Idee, die ihm eigentlich helfen sollte.
Wie jeder Mensch musste sie in die Schule, die sie lange und ausgiebig besucht hat.
Ihre soziale Ader ließ sie Lehrerin werden. Lange Zeit war sie im Bereich
"Zahnmedizin" tätig. Über 10 Jahre arbeitete sie in der Drogen- und Suchtberatung.
Ihr Lehrerdasein beschloss sie im Bereich der Gesundheit.
Mittlerweile hat sie 17 Anthologien herausgebracht (Krimi- und Märchengeschichten)
und 4 Kriminalromane (Die Nürnbergerin, Der Tote vom Silbersee, Bekenntnis mit
Folgen, Mord in Cork). Sie ist Mitarbeiterin bei "The Tempest", Mitglied bei den
Mörderischen Schwestern, im Syndikat und im Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. (BVjA).


Veronika Rusch
Pseudonym Fiona Blum
„Ein Frühling in Paris“
Louise, die im Zug von London nach Paris sitzt und nur eines weiß: „Alles wird
besser.“ Mit Feuereifer stürzt sich die junge Frau in ihr neues Leben. Es ist Frühling,
Paris zeigt sich von seiner schönsten Seite und in der Rue d’Estelle blühen die
Platanen. Zuversicht, Vorfreude – genau das spürt Louise bei ihrer Ankunft. Dass
ihren neuen Nachbarn ganz anders zumute ist, ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch
nicht. Wie ein Wirbelwind taucht Louise auf, eröffnet ein Café und stellt mit ihrer
Unbekümmertheit alles auf den Kopf. Sie sorgt für einen Zauber, den es in der Rue
d’Estelle schon lange nicht mehr gegeben hat.
Veronika Rusch wurde 1968 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Sie studierte
Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Verona/Italien.
Nach dem Studium arbeitete sie zunächst einige Zeit in Italien und dann in einer
internationalen Anwaltskanzlei in München, bis sie sich selbständig machte. Heute
betreibt sie zusammen mit ihrem Vater eine eigene Kanzlei in Garmisch-
Partenkirchen, wo sie mit ihrer Familie auch lebt. Veronika Rusch ist verheiratet und hat eine Tochter.


Simon Traub
Die Krüge hoch – - "RAISE YOUR BEER MUGS" (auf Englisch)
Simon Traub alias Wadl Symen hat sein Buch „Die Krüge hoch!“ ins Englische
übersetzen lassen und nimmt es zum deutsch-amerikanischen Volksfest nach New York mit.
Der Neumarkter ist seit gut 20 Jahren Profikellner.
Der gelernte Elektriker (bei „Dehn+Söhne“) ist im Neumarkter Landkreis genauso
tätig wie in bei den großen Festen in Regensburg und Straubing. Aber auch
deutschlandweit bei Großveranstaltungen. Und er hat den „Olymp“ des Kellnern schon
besteigen dürfen: Im Münchner Oktoberfest bedient Simon Traub in den Boxen des
„Hacker-Festzelts“ – also im exklusivsten Teil jenes Zelts, das als Nummer eins des
weltweit größten Volksfests gilt.


Melanie Arzenheimer
„Gedichte“
Melanie Arzenheimer ist 1972 in Eichstätt zur Welt gekommen, wo sie immer noch
wohnt. Die Journalistin, Lyrikerin und Autorin ist Chefredakteurin der espresso-
Mediengruppe in Ingolstadt, außerdem arbeitet sie für den Hörfunk des Bistums
Eichstätt Radio K 1. Davor war sie Moderatorin beim Hörfunksender Radio 8 in
Ansbach und Moderatorin/Redakteurin bei Radio IN. Sie betreibt mit dem Erna
Magazin (www.erna-magazin.de) ein eigenes Online-Satiremagazin für die Region
Ingolstadt. 2009 hat sie den Lyrikwettbewerb „Hochstadter Stier“ gewonnen und
wurde 2013 zu den Münchner Turmschreibern berufen. Seit 2017 ist sie Mitglied des
Turmschreiber-Präsidiums. Melanie Arzenheimer hat bisher drei eigene Gedichtbände
sowie zahlreichen Beiträge in diversen Anthologien veröffentlicht. Daneben schreibt
sie Theaterstücke für Erwachsene und Kinder. Informationen unter:
www.melaniearzenheimer.de


Gerda Stauner
„Sauforst“
Die Autorin Gerda Stauner macht in ihrem zweiten Roman das Geburtsjahr ihres
Urgroßvaters zum Ausgangspunkt der Geschichte. Wie schon in ihrem Erstling
Grasmond dienen die "Stoapfalz" und die Stadt Regensburg als Kulisse für die
Erzählung.
Anton Beerbauer wird an Mariä Lichtmess 1856 im "Sauforst" als Sohn einer ledigen
Mutter geboren. Die gerade entstandene Maxhütte, der Eisenbahnbau und die späte
Industrialisierung des kargen Landstrichs verändern den ärmlichen und bäuerlichen
Alltag dort für immer. Nach dem Tod der Mutter stellt Anton die Weichen für sein
Leben ebenfalls neu.
Die 1973 in der Oberpfalz geborene Gerda Stauner lebt seit 1999 in Regensburg, ist
verheiratet und hat einen Sohn. Nach dem Abitur studierte sie in Rosenheim
Betriebswirtschaft. Zeitgleich mit ihrem Umzug nach Regensburg eröffnete sie das
Themenhotel „Künstlerhaus“ am Alten Kornmarkt. Dort beherbergte sie bis 2007 viele
bekannte Musiker, Kabarettisten und Künstler und führte selbst kleinere
Veranstaltungen durch. In dieser Zeit begann sie auch mit dem Schreiben. Die letzten
Jahre arbeitete sie als beratende Betriebswirtin. Nun hat sie die Zahlen und Tabellen
gegen Buchstaben und Wörter eingetauscht. Ihre Texte beschäftigen sich vor allem
mit der Suche nach Heimat und Identität und lassen die jüngere Vergangenheit der
Oberpfalz, aber auch der Stadt Regensburg, bildhaft wieder aufleben.


Bernd Flessner
„Teufelsküche“
Ein bekannter Comedian wird erschlagen aufgefunden – ausgerechnet in der
»Teufelsküche«, einem sagenumwobenen Gesteinslabyrinth im Oberpfälzer Wald.
Während die Polizei im Trüben fischt, stellt sein Bühnenpartner Torsten Zitterbart
eigene Recherchen an und stößt dabei auf eine rätselhafte Spur. Als er die
Zusammenhänge erkennt, gerät er selbst in Teufels Küche.
Bernd Flessner, 1957 in Göttingen geboren, studierte in Erlangen Germanistik,
Medienwissenschaft und Geschichte. Heute arbeitet er an der Uni Erlangen als
Zukunftsforscher, aber auch als Wissenschaftsjournalist und Autor. Er hat zahlreiche
Bücher unterschiedlicher Genres bei verschiedenen Verlagen von Emons bis
Suhrkamp veröffentlicht.


Lilo Seidl
„72 – Liebe ist stärker als Hass“
Die Geschichte einer Radikalisierung, ergreifend und von erschreckender Realität!
Die Freunde Hasan, Rami und Nasri teilen dasselbe Schicksal: die Flucht aus
Syrien. Vom Bürgerkrieg gezeichnet, mit Narben an Seele und Körper, haben sie in
Deutschland Asyl und eine neue Heimat gefunden. Sie haben Arbeit und sind gut
integriert. Der deutsche IS-Anführer Khan streckt seine Krallen nach ihnen aus, er
will sie als Attentäter rekrutieren. Sein erstes Ziel ist eine Raffinerie in Ingolstadt.
Sein Köder ist ein verlogenes
Versprechen: „Jeden Märtyrer erwarten 72 Jungfrauen im Paradies“. Bald ist einer
der drei Freunde bereit zu sterben, um seinen Qualen ein Ende zu bereiten. Eine
Katastrophe biblischen Ausmaßes droht!
Das Leben gleicht dem Feuer: Es beginnt mit Rauch und endet mit Asche, wie groß die
Flamme ist entscheidest du. (Arabisches Sprichwort)
LiLo Seidl war früher Text-Administratorin im Brot-Job, seit 2012 arbeitet sie
hauptberuflich als Buch-Autorin. Nach einem Historien-Epos, einer Lovestory und
zwei Nürnberg-Krimis widmet sie sich in ihrem neuen Roman „72 – Liebe ist stärker
als Hass“ einem der brisantesten,
gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit: „Warum radikalisieren sich auch gut
integrierte Flüchtlinge und werden zu Attentätern?“
LiLo Seidl lebt in Nürnberg ist Mitglied im BVjA und bei den Mörderischen Schwestern, dem
größten, deutschen Netzwerk der Krimi- und Thriller-Autorinnen.


Peter Dietze alias Nicolas Cenway
„Badetage“ – Der Tod, der nach dem Sterben kommt
Anwalt Tom Wolfert hat eine vielversprechende Zukunft vor sich: Eine luxuriöse Wohnung,
den beruflichen Aufstieg und eine feste Beziehung. Als jedoch seine Schwester Jenny in Texas
zum Tode verurteilt wird, stellt sich seine ganze Welt auf den Kopf. Sie ist unschuldig –
dessen ist sich Tom sicher und begibt sich auf die Suche nach dem wahren Mörder.
Nicolas Cenway wurde am 16. April 1952 in Frauenwald am Rennsteig im Thüringer Wald
geboren. Im Alter von zwei Jahren zogen die Eltern dann nach Stalinstadt, das heutige
Eisenhüttenstadt. Bald darauf verließ die Mutter mit dem Dreijährigen die damalige DDR,
ihren Ehemann und dessen Kinder aus erster Ehe. Über Weiden und Nürnberg ging es nach
Neumarkt i.d. Oberpfalz, wo die Mutter einen Fabrikanten heiratete, der das unerwünschte
Kind notgedrungen adoptierte.
Ein beispielloses Familiendrama gehörte zur Vergangenheit seiner Mutter, die ihm in all den
Jahren die Wahrheit über ihr Leben verschwiegen hatte. Mit neun Jahren kam N.C. ins
Internat, besuchte das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium in Berg am
Starnberger See und später das Deutsche Gymnasium in Schwabach bei Nürnberg. Der
Starnberger See spielt in all seinen Manuskripten immer eine Rolle, denn dort hatte er die
ersten Geschichten geschrieben, angeregt von einer strengen Deutschlehrerin, die der
Auffassung war, eine Eins im Aufsatz habe noch
nie ein Schüler bei ihr geschafft und sei auch nicht möglich. N.C. schaffte es – sein letzter
Aufsatz bei ihr wurde mit der Note Eins ausgezeichnet. Das Schreiben begleitete ihn fortan
sein ganzes Leben.
Mit 24 Jahren übernahm er den metallverarbeitenden Betrieb der Eltern, den er über acht
Jahre führte und schließlich verkaufte. Als leitender Outsourcing Manager im Logistikbereich
arbeitete er siebzehn Jahre lang für namenhafte Firmen wie Siemens, RWE u.v.m. und
engagierte sich wirtschaftspolitisch in verschiedenen Verbänden.
Im Januar 1990 gehörte Nicolas Cenway zu den Mitbegründern des Pflege-und
Adoptivelternvereins Neumarkt und Nürnberger Land. Später initiierte er die Gründung des
örtlichen Kinderschutzbundes. Sein Engagement für Familien und vor allem Kinder resultiert
aus dieser Zeit und so entstand auch die Idee zu dem Thriller »Badetage«.
Mit 53 Jahren stieg N.C. aus seinem Hauptberuf aus und widmete sich ganz dem Schreiben.
Begleitet wird er dabei von seiner Musik, die er selbst auf dem Konzertflügel komponiert und
auf dem Keyboard orchestriert.


Musikal. Begleitung: Edith Deinhard, Harmonika.

Videos von 2016

Begrüßung durch Gerlinde Delacroix

Edith Deinhard mit ihrer Harmonika"

Anja-Nadine Mayer - „Morgen sagen die Sterne“

Gerda Stauner - „Grasmond“

Sonja Schneider - „Goggolori“

André Buchner stellt die Lernhilfe "Lateinschablone“ vor

Simon Traub liest aus "Die Krüge hoch"

Ina Susanne Willax - E-Book "Scuba Kids“

Erika Gulder zeigt "Buch-Origami"-Kunstwerke

Margit Auer - „Die Schule der magischen Tiere - Band 7"

Richard Auer liest aus „Lammauftrieb“

Susanne Brom liest aus "Lone Rider”

Engelbert Huber - „Weihnachtserzählungen“

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